| Voller Sound in Kloster
Stuben Calmont-Illumination Der
Förderverein Calmont-Region zelebrierte
sein Konzert-Wochenende in Stuben. Am 27.
Juni war es das eigene Konzert und am 28.
Juni fand das Konzert des
Moselmusikfestivals statt. Die Mauern von
Kloster Stuben bebten und zum Schluß
bebte auch das Publikum, dass sich durch
die gewaltige Musik der Big Band
Frame in Green aus Trier so
inspirieren ließ. Ja, es gab den
typischen Big Band-Sound, aber mit welch
rockigen Einlagen. Da kam dann auch das
raus, was die Band so auszeichnet, die
gewaltige Freude am Musik machen. Zum
Schluß stand der E-Gitarrist mit seinem
Instrument auf einem der vorderen Tische
und schwang so, dass es ihn bald
runterfegte. Kloster Stuben ist eben ein
magischer Ort und davon lässt man sich
gerne inspirieren.
In der Konzertpause übergab der
Dienststellenleiter des Hauses Mayen vom
Dienstleistungszentrum DLR
Westerwald-Osteifel, Jürgen
Lehnigk-Emden, 2 Profiltafeln an die
Gemeinden Bremm und Ediger-Eller. Das
Haus und die Vorgängerbehörde, das
Kulturamt Mayen haben die Projekte um den
Calmont engagiert unterstützt und halten
noch heute viele Fäden in der Hand. Mit
diesen Profilen wurde erstmals an der
Mosel versucht, Zusammenhänge zwischen
Weinbergsböden und wie sich diese auf
die Art des Weines auswirken, deutlich zu
machen. Heinz Berg, Ortsbürgermeister
von Bremm dankte auch im Namen der
übrigen Calmont-Gemeinden für dieses
Engagement und für die Tafeln, mit denen
man die besonderen Weine der Region noch
besser bewerben will.
Als Sahnehäubchen auf diesen schönen
Abend gab es eine besonde Aussicht auf
den Calmont. 8 Calmont-Winzer fuhren mit
ihren Monorackbahnen, ausgeleuchtet mit
Fackeln, in den Calmont hinein. Am
Klettersteig angelangt wurde ein kurzes
Feuerwerk entfacht, mit dem die markanten
Felsrippen so schön ausgeleuchtet
wurden. Nur langsam leerte sich Kloster
Stuben und viele Gäste würden sich
über eine Wiederholung dieses Auftritts
freuen.
Am folgenden Tag gab es das Konzert
des Moselmusikfestivals. Hier gab es die
gewünschte Wiederholung vom letzten
Jahr, denn 2007 hatte Petrus Regie
geführt und man hatte das Konzert in die
Kirche nach Bremm verlegt. Doch am
Samstag war endlich Traumwetter, dass man
sich als Veranstalter für solch
ungeschützte Orte wie Kloster Stuben so
wünscht. Die Musiker konnten also
ungehemmt aufspielen. Das Rennquintett
ist für sein breites Spektrum von Bach
bis Beatles bekannt. Die Stücke sind
für Bläser umgeschrieben, dennoch
werden die Musiker hier besonders
gefordert. Anschließend freute man sich
noch am Musikfeuerwerk, und nun darf man
auf das Angebot des nächsten Jahres
gespannt sein.
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