| DSL bis 50 MBit für Bremm |
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| Gemeinsames
Vorhaben des Landkreises
Cochem-Zell mit den
Verbandsgemeinden des
Kreises |
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Pressemeldungen |
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| Es ist
noch gar nicht so lange her, dass das Ortsnetz
der Gemeinden Bremm und Ediger-Eller mit der
Vorwahl 02675 an das Breitband-Datennetz
angeschlossen wurde. Eine
Interessengemeinschaft Initiative DSL für
Ortsnetzbereich 02675 hatte die Deutsche
Telekom in den Monaten zuvor mit einer
Unterschriftenaktion und umfangreichen Recherchen
zur bereits vorhandenen Telekommunikations-Infrastruktur
von der Wirtschaftlichkeit dieser Investition
überzeugen können.
Im Jahr 2004 war es soweit und in der
Vermittlungsstelle im Ellerer Bachtal, einem
unscheinbaren Backsteinbau im Wohngebiet wurden
die dafür notwendigen technischen Einrichtungen
geschaffen.
Gleichzeitig begann auch die Vermarktung des
schnellen Internetanschlusses bei den
Telefonanschlussinhabern von Bremm und Ediger-Eller,
denn der T-Com, wie die Deutsche Telekom auch
genannt wird, war natürlich an einer möglichst
raschen Amortisation ihrer Investitionen gelegen.
Jeder Telefonanschlussinhaber in den genannten
Ortsgemeinden bekam einen Anruf mit Angebot zu
einem DSL-Anschluss. Auch Personen, die nie einen
Computer besessen haben. Teilweise sogar mehrmals
und von verschiedenen Telekommunikationsanbietern.
Aus den zu Anfang 66 Unterzeichnern der
Initiative sind mittlerweile mehrere Hundert DSL-Nutzer
geworden und wohl kaum jemand kann sich noch
vorstellen, wie es war, als mit einem analogen
Modem oder auch ISDN-Anschluss die Daten
lediglich in homöopathischen Dosen, tropfenweise
aus der Telefonleitung kamen.
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Und in
diesem Jahr war es wieder soweit: Ein Schritt zu
noch schnellerer Internetkommunikation wurde
gemacht. Die Kreisverwaltung Cochem-Zell ist
derzeit in Verhandlungen mit einem Breitband-Netzanbieter,
der den Ortsgemeinden des Kreises einen noch
schnelleren Anschluss an den Rest der Welt
verschaffen kann. Dieses geschieht, indem
sämtliche Ortsgemeinden mittels
Glasfaserstrecken erschlossen werden. Genauer
gesagt wird es in jeder Ortsgemeinde dann einen
Glasfaseranschluss geben, der die
Übertragungskapazitäten der jetzigen
Kupfertechnologie um mindestens das hundertfache
übersteigt.
Wer aber jetzt fürchtet, dass nun wieder
überall die Straßen aufgerissen werden, kann
beruhigt werden. Die sogenannte letzte Meile,
wird, wie bisher, über die bereits vorhandenen
Telefonkupferkabel laufen. Durch die schnelle
Ortsanbindung mittels Glasfaserkabel kann die
Geschwindigkeit der Internetanschlüsse am
Beispiel Bremm von jetzt maximal 3 Mbit auf bis
zu 50 Mbit, später im Endausbau vielleicht sogar
auf bis zu 100 Mbit gesteigert werden. So werden
auch Multimediaanwendungen wie IPTV (Fernsehen
über Internet) oder Video on demand (Videos auf
Bestellung) möglich.
Diese Internetseite soll alle Informationen
und Entwicklungen zu diesem Thema sammeln. Wer
zusätzliche Informationen geben kann, melde
diese bitte an meine Mail-Adresse: rp@moselweb.de.
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| Breitband-Infrastrukturgesellschaft
Cochem-Zell gegründet |
| Gesellschafter
geben grünes Licht für
bundesweit einmaliges
Modell zur
flächendeckenden
Breitbandversorgung im
ländlichen Raum Der 6.
Dezember hat für die
Bürgerinnen und Bürger
im Landkreis Cochem-Zell
eine weitere Nikolaus-Überraschung
gebracht: Der Landkreis,
das saarländische
Telekommunikationsunternehmen
inexio, die fünf
Verbandsgemeinden des
Landkreises, die RWE
Deutschland AG, die
Energieversorgung
Mittelrhein GmbH und die
mps public solutions gmbh
unterzeichneten den
Vertrag zur Gründung der
Breitbandinfrastruktur-Gesellschaft
Cochem-Zell mbH (BIG) im
Kreis Cochem-Zell.
Dem bundesweit
einmaligen Projekt ist
eine lange Vorarbeit
vorangegangen.
Schließlich galt es,
nicht nur 92
Gemeinderatsbeschlüsse
herbeizuführen, sondern
auch die
unterschiedlichen Partner
im Interesse der
Unternehmen und der
Bürgerinnen und Bürger
an einen Tisch zu
bekommen. Das ist in
überzeugender Art und
Weise gelungen.
Öffentliche Hand und
Privatwirtschaft bringen
ihre Stärken in die
Breitband-Infrastrukturgesellschaft
ein. Erstmalig sind im
Landkreis
Telekommunikationsunternehmen,
Energieversorger und
private Investoren damit
Seite an Seite in einer
Infrastrukturgesellschaft
vertreten. Die Gemeinden
werden über die
Verbandsgemeinden
vertreten und haben die
Aufgabe
Breitbandversorgung"
bereits auf diese
übertragen.
Das zugrunde liegende
Geschäftsmodell ist
wirtschaftlich tragfähig
und bedarf keiner
verlorenen
Baukostenzuschüsse von
Seiten der öffentlichen
Hand. Die Gesellschafter
beteiligen sich mit Geld-
und/oder Sacheinlagen,
die sie im Laufe des
Betriebes innerhalb von
20 Jahren zurückerhalten.
Auf Grundlage dieses
Geschäftsmodells sollen
der Bau und der Betrieb
eines Breitbandnetzes
getrennt werden. Auf der
einen Seite soll die
Planung und der Ausbau
der Breitband-Infrastruktur
mittels Glasfasertechnik
von einer
Breitbandinfrastruktur-Gesellschaft
Cochem-Zell mbH"
durchgeführt werden, auf
der anderen Seite soll
inexio das komplette
Breitband-Netz mieten und
betreiben.
In den nächsten
Wochen soll die genaue
Ausbauplanung fertig
gestellt werden, um dann
ab Frühjahr 2012
innerhalb von 24 Monaten
kreisweit alle Städte
und Ortsgemeinden an die
vorhandenen
überregionalen Backbone-Trassen
anzubinden und somit ein
eigenständiges
Breitbandnetz im
Landkreis Cochem-Zell
herzustellen. Genauer
gesagt werden die
Kabelverzweiger in den
Gemeinden angeschlossen,
um dann die Haushalte
über das vorhandene
Kupfernetz (sogenannte
letzte Meile")
anzuschließen. Die
Bandbreiten liegen in der
Regel bei 50 Mbit/s,
mindestens jedoch bei 16
Mbit/s. In einzelnen,
besonders gut
angebundenen Orten werden
sogar Bandbreiten von bis
zu 100 MBit/s möglich
sein. Dadurch erhalten
alle unterversorgten und
versorgten Gebiete
attraktive Bandbreiten,
die eine wichtige
Grundlage für
wirtschaftliches Wachstum
(z.B. Produktionswachstum,
Investitionsentscheidungen,
Aus- und Weiterbildung)
und Lebensqualität (z.B.
Informationsquelle,
Wohnortwahl) bilden und
damit eine hohe
Attraktivität der Region
für Bürger und
Unternehmen
gewährleisten.
Die fehlende Breitband-Infrastruktur
ist der Grund für die
größtenteils schlechte
DSL-Versorgung in den
Unternehmen und
Haushalten im Landkreis
Cochem-Zell. Bei den
Planungen soll besonders
darauf geachtet werden,
vorhandene
Infrastrukturen und
künftige Baumaßnahmen
in das neue Netz
einzubinden. Trotz der
vorhandenen Infrastruktur
(Leerrohre mit und ohne
Glasfaserkabel) von knapp
180 km Länge werden für
den Komplettausbau rund
160 km weitere
Glasfaserleitungen
notwendig sein, um dann
alle Orte mit hoher
Geschwindigkeit ans
Internet anzubinden. Dazu
sollen insgesamt 135
Technikstandorte, die mit
aktiver Breitbandtechnik
und mit Strom versorgt
werden müssen,
angebunden werden. Die
BIG-Gesellschafter sind
aber alle zuversichtlich,
die rund 17 Millionen
Euro Investition
erfolgreich zu gestalten.
Von der Investitionssumme
bringen die
Gesellschafter bereits
bei Gründung in Form von
Sach- oder Geldeinlagen
rund 8 Millionen in die
Gesellschaft ein.
In zwei Jahren wird
der Landkreis Cochem-Zell
als Beispiel für die
erfolgreiche
Erschließung ländlicher
Räume mit DSL-Infrastruktur
da stehen", sind
sich alle Beteiligten
sicher.
Die Anteile der neuen
Gesellschaft verteilen
sich wie folgt:
Landkreis Cochem-Zell:
5,49%
Die 5 Verbandsgemeinden
halten jeweils: 3,29%
inexio KGaA: 42,68%
RWE Deutschland AG: 20,73%
Energieversorgung
Mittelrhein GmbH 7,32%
mps public solutions gmbh
7,32%
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Zitate
der Gesellschafter: Landrat
Manfred Schnur, Cochem-Zell
Mit dem heutigen
Tag sind wir nach einem
Jahr Vorbereitung, vielen
Gesprächen und
zielführenden
Verhandlungen unserem
Ziel ein gutes Stück
näher gekommen. Wir
haben starke Partner
gewonnen, die nun eine
flächendeckende
Breitbandversorgung
realisieren können. Mein
Dank gilt an dieser
Stelle allen politischen
Gremien, egal ob Kreistag,
Verbandsgemeinderäten
oder aber auch jeder
Ortsgemeinde im Landkreis
für die Zustimmung zu
diesem Projekt. Ich danke
aber auch dem Ministerium
des Innern, für Sport
und Infrastruktur sowie
der Aufsichts- und
Dienstleistungsdirektion,
die ebenfalls
grünes Licht
für die Umsetzung
dieses
außergewöhnlichen
Projektes im Landkreis
Cochem-Zell gegeben haben.
David Zimmer und
Thorsten Klein,
persönlich haftende
Gesellschafter der Firma
inexio
In den letzten Jahren
haben wir als
Telekommunikationsunternehmen
aktiv und erfolgreich ein
Glasfasernetz von mehr
als 2.200 Kilometern
aufgebaut und damit unter
anderem den DSL-Ausbau im
ländlichen Raum
vorangetrieben. Als
größter Gesellschafter
der BIG freuen wir uns
nun auf den nächsten
Schritt. Die heutige
Vertragsunterzeichnung
ist der Schlussstrich
unter die erste Etappe im
DSL-Ausbau für Cochem-Zell.
Jetzt können wir mit
vereinten Kräften an die
Umsetzung gehen. Ein
guter Tag für die Region.
Dr. Heinz-Willi
Mölders, Mitglied des
Vorstands der RWE
Deutschland AG
Schnelles Internet ist
gerade in schwächer
strukturierten Regionen
ein wichtiger Faktor, der
ausschlaggebend für die
Wahl des Wohnortes für
Familien aber auch für
die Standortwahl von
Gewerbetreibenden und
Industrie sein kann.
Darum ist auch die
Weiterentwicklung der
Breitbandinfrastruktur im
Landkreis Cochem-Zell ein
äußerst wichtiges
Vorhaben zur
Standortförderung. Die
Schaffung und Sicherung
von Arbeitsplätzen durch
die Breitband-Infrastrukturgesellschaft
Cochem-Zell ist wichtiges
Element des Ausbaus der
Infrastruktur. Für uns
von RWE Deutschland ist
das ein weiteres Beispiel
von gelebter
Partnerschaft mit
Landkreis und Kommunen."
Josef Rönz,
Geschäftsführer der
Energieversorgung
Mittelrhein GmbH
Eine
zukunftsfähige
Infrastruktur ist ein
wesentlicher Faktor für
die wirtschaftliche
Entwicklung einer Kommune
und die Lebensqualität
der Bürger. Dafür setzt
sich die
Energieversorgung
Mittelrhein GmbH, die das
Stromnetz in Cochem und
ein rund 4.500 Kilometer
langes Erdgasnetz in
Rheinland-Pfalz betreibt,
bereits seit vielen
Jahren ein. Als
langjähriger Partner des
Landkreises Cochem-Zell
unterstützen wir gerne
weitere
Infrastrukturmaßnahmen
wie die Gründung der
Breitband-Infrastrukturgesellschaft
Cochem-Zell mbH."
Gerhard Sisterhenn,
geschäftsführender
Gesellschafter mps public
solutions gmbh
Als Partner der
Kommunen bei der
Umsetzung von E-Government-Konzepten
wissen wir um die
Wichtigkeit einer
zukunftsfähigen
Breitband-Versorgung. Nur
so lassen sich die
Serviceerwartungen der
Bürger und
wirtschaftliches Handeln
im Verwaltungsablauf in
Einklang bringen. Wir
freuen uns, unseren
Beitrag hierzu leisten zu
können!"
Gemeinsames Zitat der
Bürgermeister Helmut
Probst (VG Cochem),
Manfred Führ (VG Treis-Karden)
Albert Jung (VG
Kaisersesch) Karl-Heinz
Simon (VG Zell) und
Alfred Steimers (VG Ulmen)
Eine leistungsfähige
Breitbandversorgung
gehört heutzutage so
selbstverständlich zur
Daseinsvorsorge wie
Straßenbau,
Wasserversorgung,
Abwasserbeseitigung usw.
Leider haben die großen
Anbieter die ländlichen
Regionen hierbei im Stich
gelassen, so dass die
Kommunen im Kreis Cochem-Zell
gemeinsam mit vier
innovativen privaten
Partnergesellschaftern
diese Aufgabe im
Interesse der Region nun
selbst in die Hand
genommen haben. Bis zu
der Gründung der
Breitbandinfrastruktur-Gesellschaft
waren viele Hürden zu
überwinden. Mit
gemeinsamen beharrlichen
Anstrengungen ist es
jedoch gelungen, diese zu
überwinden, so dass dem
Start der
Breitbandinfrastruktur-Gesellschaft
nun nichts mehr im Wege
steht. Mit der innerhalb
den nächsten beiden
Jahre geplanten
Fertigstellung eines
leistungsfähigen
flächendeckenden
Breitbandnetzes wird ein
weiterer Beitrag dazu
geleistet, dass unser
Landkreis, unsere
Verbandsgemeinden und
Gemeinden im Wettbewerb
der Regionen gut
aufgestellt sind.
Quelle: Kreisverwaltung
Cochem-Zell
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| Neues aus
dem Kreistag: Landkreis
Cochem-Zell beteiligt
sich an
Breitbandinfrastruktur-Gesellschaft
Cochem-Zell mbH" |
| Der
Kreistag hat sich in
seiner Sitzung am 27.06.2011
abermals mit dem Thema
Breitbandinfrastruktur
für den Landkreis Cochem-Zell
beschäftigt.
Mehrheitlich waren sich
alle Fraktionen einig,
dem Beschlussvorschlag
der Kreisverwaltung zur
Beteiligung an der
Breitbandinfrastruktur-Gesellschaft
Cochem-Zell" auf der
Grundlage des
Gesellschafts- und
Konsortialvertrages
zuzustimmen und den
Anteil des Landkreises an
dieser Gesellschaft von 6.000
Euro auf 9.000 Euro zu
erhöhen. Wir
tun dies nicht zu einem
Selbstzweck oder einer
Selbstdarstellung. Wir
tun dies, weil
Bürgerinnen und Bürger
sowie die Unternehmen
seit Jahren eine
unzureichende Versorgung
beklagen. Wir wollen
dieser mangelhaften
Versorgung abhelfen und
eine zukunftsfähige
Struktur, basierend auf
der Glasfasertechnik
aufbauen",
begründete so Landrat
Manfred Schnur die
Intention. Deutlich wies
er darauf hin, dass der
Bürger dies auch
annehmen müsse. Es
liegt nun an den Cochem-Zellern
selber, dass es
zukünftig eine schnelle
Datenautobahn in jeder
Ortsgemeinde im Landkreis
gibt."
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Seit
Beginn des Jahres 2010
arbeiten die
Verantwortlichen der
Verbandsgemeinden und des
Landkreises im engen
Schulterschluss zusammen,
um diese wichtige
Breitbandinfrastruktur
für Cochem-Zell zu
schaffen. Wichtig war es
dabei, dass alle
Ortsgemeinden im
Landkreis versorgt werden.
Neben der Firma Inexio
und der RWE AG werden
auch die
Energieversorgung
Mittelrhein (EVM) Koblenz
und die Firma. mps public
solutions GmbH, ein
Softwareanbieter
insbesondere für
kommunale Verwaltungen,
der
Breitbandinfrastruktur-Gesellschaft
beitreten. Landrat Schnur
wies allerdings darauf
hin, dass der Landkreis
noch eine Stellungnahme
der Kommunalaufsicht der
ADD erwarte, ob sich der
Kreis an diesem Projekt
beteiligen dürfe. Die
Prüfung soll unter dem
Blickwinkel der
überörtlichen
Aufgabenerfüllung
vorgenommen werden. Quelle:
Kreisverwaltung
Cochem-Zell
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| Mittelstrimmig
sperrt sich gegen
Breitband-Initiative |
| Von
Birgit Pielen 05.05.2011
- Cochem-Zell - Das
Prinzip einer
Solidargemeinschaft ist,
dass alle mitmachen. So
ist es auch bei der
Breitbandinfrastrukturgesellschaft
des Kreises Cochem-Zell.
Doch eine Gemeinde sagt
Nein: Mittelstrimmig. Der
Gemeinderat des
Hunsrückdorfes hat
mehrheitlich beschlossen,
einen eigenen Weg zum
schnellen Internet zu
bahnen. Das stößt
andernorts auf
Unverständnis.
Lothar Jakobs,
Ortsbürgermeister des
420-Einwohner-Dorfes,
verteidigt die
Entscheidung des
Gemeinderates und sagt:
Wir stehen unter
Druck. Die Bürger wollen
kurzfristig eine gute
Breitbandversorgung haben.
Das Konzept des Kreises
dauert uns zu lange.
Tatsächlich ist es so,
dass es im April
Irritationen gab, weil
der Internetdienstleister
Inexio, mit dem der Kreis
kooperiert, den Ausbau
des Glaserfasernetzes auf
fünf Jahre ausdehnen
wollte. Doch die Maßgabe
lautet nach wie vor:
Binnen zwei Jahren, also
bis 2013, muss alles
realisiert werden. Gibt
es für Mittelstrimmig
trotzdem eine bessere
Alternative? Zwischen
Mittelstrimmig und
Mastershausen liegen
bereits Leerrohre der RWE,
wie Bürgermeister Jakobs
sagt. Das sei aufgrund
einer Eigeninitiative der
Gemeinden gemacht worden.
Mastershausen gehört zur
Verbandsgemeinde
Kastellaun, und die will
ihre Dörfer bis Ende
2012 ans schnelle
Internet anbinden.
Das ist ein
Argument für uns,
sagt Jakobs. Wir
werden versuchen, uns in
diesem Rahmen
anschließen zu lassen.
Aber: Mehr als eine
Absichtserklärung ist
das noch nicht. Auch die
Kosten sind unklar.
Probleme mit diesem
gemeindeeigenen Weg
könnte es auch aus
anderen Gründen geben.
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In
der Verbandsgemeinde Zell
haben 22 von 24 Gemeinden
die Breitbandversorgung
an die VG übertragen.
Die Entscheidung aus
Peterswald-Löffelscheid
steht noch aus, der
Gemeinderat hat gestern
Abend das Thema beraten.
Egal wie der Beschluss
ausfällt: Die Kreis-Initiative
wird daran nicht
scheitern. Das bedeutet
auch: Alle Gemeinden sind
finanziell über die
Umlage mit im Boot. Im
Fall von Mittelstrimmig
könnte das heißen: Die
Einwohner werden doppelt
zur Kasse gebeten
für das gemeindeeigene
Projekt und für die
Kreismaßnahme. Aber ob
die Hunsrücker
überhaupt einen Weg zur
eigenen Datenautobahn
einschlagen können, ist
fraglich. Karl Heinz
Simon, Bürgermeister der
VG Zell, sagt: Der
Ausbau des
Breitbandnetzes
außerhalb der Ortslagen
ist nunmehr Aufgabe der
Verbandsgemeinde. Deshalb
sind gemeindeeigene
Projekte nicht mehr ohne
Weiteres möglich und in
jedem Fall mit der
Kommunalaufsicht
abzustimmen. Sein
Ziel ist nach wie vor,
alle Gemeinden in das
Kreisprojekt
einzubeziehen. Es
ist notwendig, mit denen,
die dem Projekt ablehnend
gegenüberstehen, weitere
Gespräche zu führen.
Enttäuscht von der
Entscheidung der
Mittelstrimmiger ist auch
Landrat Manfred Schnur:
Es ist schade, da
wir das Projekt als
Solidarmaßnahme
betrachten. Das
sehen im Übrigen die
meisten der 92 Gemeinden
im Kreis so.
Quelle: rhein-Zeitung.de
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| Schnelles
Internet: Krisengespräch
im Kreishaus |
| Von
David Ditzer und Ulrike
Hochgesand 09.04.2011 -
Cochem-Zell - Der
Saarlouiser
Internetdienstleister
Inexio hat Großes vor:
Mit seiner Partnerfirma
Even IT will er bis 2013
ein 273 Kilometer langes
Glasfasernetz im Kreis
Cochem-Zell bauen. So
sieht es das Konzept zur
Breitbanderschließung
vor, das der Kreis Cochem-Zell
gemeinsam mit den
Verbandsgemeinden auf den
Weg bringen will.
Doch bevor es
überhaupt losgeht, gibt
es schon Probleme. Wie
die Bürgermeister der
Verbandsgemeinden Zell
und Ulmen, Karl Heinz
Simon und Alfred Steimers,
ihren
Verbandsgemeinderäten in
dieser Woche mitteilten,
will das Unternehmen den
Ausbau auf fünf Jahre
ausdehnen. Zudem spielt
die Wirtschaftlichkeit
der Anbindung bestimmter
Orte plötzlich doch eine
Rolle. So ist es laut
Bürgermeister Simon
zumindest in den
Vertragsentwürfen zu
lesen, die das
Unternehmen der
Kreisverwaltung in der
vergangenen Woche
zugeleitet hat.
Aus diesem Grund hat
Landrat Manfred Schnur
Inexio und die
Bürgermeister der fünf
Verbandsgemeinden am
Freitag zum
Krisengespräch in die
Kreisverwaltung
eingeladen. Mit Erfolg,
wie die Kreisverwaltung
anschließend vermeldete.
In der Diskussion mit dem
Internetdienstleister sei
man übereingekommen,
die
Vertragsgestaltung auf
der Grundlage des
Gesamtkonzepts
abzustimmen. Es
bleibt also bei dem
vorgegebenen
Ausbauzeitraum von zwei
bis drei Jahren und der
Anbindung aller Gemeinden.
Um schnelles Internet
flächendeckend in die
dünn besiedelte Region
Cochem-Zell zu bringen,
haben sich die Kommunen
darauf verständigt, den
Ausbau eines
Glasfasernetzes innerhalb
einer Solidargemeinschaft
voranzutreiben. Bauherr
soll eine
Infrastrukturgesellschaft
sein, der außer dem
Kreis und den
Verbandsgemeinden auch
der Internetdienstleister
Inexio und der
Energiekonzern RWE
angehören.
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Rund
17 Millionen Euro soll
der Breitbandausbau im
Kreis nach bisheriger
Kalkulation kosten.
Inexio hat sich
verpflichtet, sich mit 20
Prozent Eigenkapital an
der Finanzierung zu
beteiligen. Zusätzlich
beteiligt sich RWE mit 10
Prozent. Der Anteil der
Kommunen liegt ebenfalls
bei 10 Prozent und wird
zwischen dem Kreis und
den Verbandsgemeinden
aufgeteilt. Die
Verbandsgemeinderäte von
Zell und Ulmen haben dem
Beitritt zur
Infrastrukturgesellschaft
in dieser Woche
zugestimmt. Das Argument,
mit dem die
Ratsmitglieder unisono
ihre Zustimmung zum
Ausdruck brachten:
Schnelles Internet für
jeden Haushalt zwischen
Kalenborn und Altlay wird
es nur geben, wenn der
Breitbandausbau innerhalb
einer Solidargemeinschaft
erfolgt. Die damit
verbundene
Vertragsunterzeichnung
hatten die Bürgermeister
wegen der
zwischenzeitlichen
Irritationen allerdings
davon abhängig gemacht,
ob die im Konzept
vorgegebenen Eckpunkte
eingehalten werden.
Grundsätzlich grünes
Licht für den Beitritt
zur
Infrastrukturgesellschaft
haben schon die VG-Räte
von Treis-Karden und
Kaisersesch gegeben.
Lediglich das Votum des
VG-Rats Cochem steht noch
aus. Dort wird das Thema
am kommenden Dienstag
behandelt.
Quelle: rhein-Zeitung.de
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Breitbandausbau
im ländlichen Raum
Land und RWE streben
intensive Zusammenarbeit
an |
| 06.03.2011
- Der Ausbau der
Breitbandverkabelung im
nördlichen Rheinland-Pfalz
soll nachhaltig
verstärkt werden. Dazu
haben das Land Rheinland-Pfalz
und RWE Rheinland
Westfalen Netz eine
strategische
Zusammenarbeit vereinbart.
Angestrebt wird eine
möglichst weitgehende
Breitbandversorgung in
elf Landkreisen, in denen
RWE Rheinland Westfalen
Netz aktiv ist (Altenkirchen,
Ahrweiler, Mayen-Koblenz,
Cochem-Zell,
Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich,
Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm,
Rhein-Hunsrück-Kreis,
Bad Kreuznach, Mainz-Bingen). Wirtschaftsminister
Hendrik Hering und
Innenminister Karl Peter
Bruch verständigten sich
in einer Gesprächsrunde
mit Landräten und
Vertretern der Landkreise
mit dem
Vorstandsvorsitzenden von
RWE Rheinland Westfalen
Netz, Dr. Arndt Neuhaus,
auf ein abgestimmtes
Vorgehen zur Stärkung
der Breitbandversorgung
von Kommunen im
ländlichen Raum.
Hintergrund ist die
Absicht von RWE, den
Ausbau der Breitbandnetze
zu
Hochgeschwindigkeitsnetzen,
den so genannten Next
Generation Access
Networks (NGA), zu
unterstützen: RWE sagte
für die kommenden Jahre
in den rheinland-pfälzischen
Landkreisen ihres
Netzgebietes umfangreiche
Investitionen in den
Energieinfrastrukturausbau
zu.
Von diesen
Investitionen wird vor
allem der ländliche Raum
profitieren. Dadurch ist
auch eine umfangreiche
Versorgung der Kommunen
mit Breitbandnetzen
möglich, weil Synergien
und Kosteneinsparungen
bei der Trassenverlegung
die Voraussetzung
schaffen, um moderne
Hochgeschwindigkeitsnetze
in der Fläche zu
errichten. RWE Rheinland
Westfalen Netz arbeitet
aktuell an einem
Masterplan, der das
gesamte Netzgebiet des
Unternehmens in Rheinland-Pfalz
umfasst.
Mit Unterstützung des
Landes Rheinland-Pfalz
ist das Unternehmen in
Gespräche mit der
Bundesnetzagentur zur
Absicherung der
Verbindung zwischen
Energie- und
Kommunikationsinvestitionen
unter
Regulierungsgesichts-
punkten getreten. RWE
Rheinland Westfalen Netz
und die zuständigen
Landesministerien
vereinbarten die
Einrichtung einer
Arbeitsgruppe. Sie soll
das weitere Vorgehen
konkretisieren und
identifizieren, welche
Projekte sich in den
nächsten Jahren in den
angesprochenen
Landkreisen realisieren
lassen.
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Als
Beispiel stellte Dr.
Arndt Neuhaus ein bereits
im Juni 2010 beginnendes
Pilotprojekt zur
Breitbandverkabelung in
den Ortsgemeinden
Wiebelsheim und Laudert
im Rhein-Hunsrück-Kreis
vor. In den nächsten
Monaten soll die
Detailplanung von RWE
vertieft und mit dem Land
abgestimmt werden. Ziel
ist, bis Jahresende 2010
eine umfassende Planung
für den nördlichen Teil
von Rheinland-Pfalz zu
erarbeiten und mit der
Umsetzung zu beginnen.
Dabei soll dieses
Vorgehen auch anderen RWE-Tochtergesellschaften,
beispielsweise in der
Pfalz und in Rheinhessen,
möglich sein.
Wirtschaftsminister
Hendrik Hering nannte die
Vereinbarung mit RWE
einen deutlichen
Schritt voran bei
den Bemühungen, zu einer
leistungsfähigen
Breitband-Infrastruktur
für ländliche Räume zu
kommen: Diese
Kooperation unterstützt
die bisherigen
Bemühungen des Landes,
den Breitbandausbau im
Rahmen der
Breitbandinitiative voran
zu treiben. Sie nutzt
Synergien und wird den
notwendigen Ausbau
deutlich beschleunigen.
Damit wird die
Wettbewerbsfähigkeit von
Unternehmen, gerade bei
Handwerkern und
Selbständigen, in einem
großen Teil des Landes
langfristig gestützt.
Innenminister Karl
Peter Bruch nannte die
Zusammenarbeit ein
hervorragendes
Beispiel für
zielgerichtetes Handeln
im Sinne der ländlichen
Räume in Rheinland-Pfalz:
Die Zusammenarbeit
liegt genau auf der Linie
der Landesregierung, die
Existenz der Kommunen und
die Lebensqualität der
Menschen im ländlichen
Raum durch vernünftige
Strukturen und effiziente
Kooperationen zu stärken.
Dr. Arndt Neuhaus
betonte: Wir
investieren in die
Energienetze der Zukunft.
In diesem Zusammenhang
forcieren wir die
Breitbandversorgung im
nördlichen Rheinland-Pfalz,
weil diese immer stärker
zum wichtigen
Standortfaktor wird.
Quelle: www.mwvlw.rlp.de
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| Warum der
Kreis Cochem-Zell
Glasfaser legt |
| 18.02.2011
- Dorothea Müth Die
dünn besiedelte Region
Cochem-Zell soll von
kommunaler Seite aus
flächendeckend durch
Glasfaseranschluss mit
Internet versorgt werden.
Das klingt nach einem
Mammutprojekt. Vor allem,
wenn man bedenkt, dass
die Kabelverlegung pro
Meter mindestens 50 Euro
kostet.
Cochem-Zell. Zwischen
Kalenborn und Sosberg,
Beuren und Möntenich
wäre ein Netz von 273
Kilometern Länge zu
spannen, damit alle rund
33 000 Haushalte
verbunden sind. Und pro
Haushalt fielen im
Schnitt rund 8,3 Meter an.
Trotz dieser Dimensionen
haben sich Kreis und
Verbandsgemeinden (VG)
entschieden, dieses
Projekt zu verwirklichen.
Wer baut das
Glasfasernetz?
Bauherr wird eine
Infrastrukturgesellschaft
sein, der Landkreis,
Verbandsgemeinden, der
Saarlouiser
Internetdienstleister
Inexio sowie der
Energiekonzern RWE
angehören. Auf
praktischer Seite soll
Inexio den Ausbau
realisieren. Mit der
Partnerfirma Even IT
hatte Inexio bei einer
öffentlichen
Ausschreibung gegen zwei
weitere Bewerber das
Rennen gemacht: Inexios
Bestandsaufnahme der
Internetsituation,
verbunden mit der
Kostenkalkulation eines
Glasfasernetzes, und vor
allem Inexios
Realisierungsplan haben
die Kommune am meisten
überzeugt, sagt Landrat
Manfred Schnur.
Warum
Glasfaser und nicht Funk
oder ein Technologiemix?
Auf Rat der
Landeskompetenzstelle
Breitband hin war eine
Downloadgeschwindigkeit
von 16 Megabit pro
Sekunde (MBit/s)
Mindestanforderung.
"Die Funkanbieter
hätten ein Konzept
einreichen können -
haben sie aber leider
nicht", sagt Schnur.
Während die Funktechnik
nicht mehr als 16 MBit/s
hergibt, ist Glasfaser
potenziell unbegrenzt.
Auch wenn Glasfaser sich
bei wenigen Kunden "nicht
rechnet", will der
Landrat "keine
Minderversorgung der
Dörfer."
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Wie
viel kostet der Ausbau
und wer bezahlt ihn? Zu
investieren sind nach
derzeitigem Stand rund 17
Millionen Euro. Die
Hälfte ist so gut wie
gesichert: Je zehn
Prozent der Summe
übernehmen die Kommune (Kreis
und VG) und RWE, 20
Prozent trägt Inexio.
"Die feste Zusage
eines Privatinvestors
haben wir schon",
ergänzt Schnur. Und er
ist zuversichtlich, dass
der Anteil der
Privateinlagen auf bis zu
20 Prozent wächst -
eventuell sogar mit einem
"Bürgerblock".
Dann wird der Rest
vermutlich nicht mehr
schwer zu stellen sein:
Regionalbanken sollen ihn
mit Krediten füllen. Die
Investitions- und
Strukturbank des Landes
hat eine Bürgschaft in
Aussicht gestellt.
Wie ist der
Zeitplan?
Sobald die
Infrastrukturgesellschaft
(laut Plan: im April)
gegründet ist, kann es
losgehen. Die Maßgabe
für Inexio: Ausbau
binnen zwei Jahren, also
bis 2013. Schnur: "Er
wird von den großen
Adern, der A 48, A 61 und
B 49, aus beginnen."
Was kostet es
für die Verbraucher?
Kunden werden den
"marktüblichen
Preis" fürs
schnelle Internet zahlen,
sagt Schnur. Anbieter wie
Telekom, 1&1, aber
auch Inexio können das
Glasfasernetz von der
Infrastrukturgesellschaft
mieten und schließen die
einzelne Wohnung an den
Verteilkasten an.
Warum ist RWE
mit im Boot?
Bei der
Glasfaserverkabelung
werden schon verlegte
Leerrohre von RWE genutzt.
"Dadurch sparen wir
1,7 Millionen Euro",
erklärt Schnur. Auch die
Kommune bringt Leerrohre
mit ein. Außerdem
erhöht sich die
Kreditwürdigkeit des
Bauherrn mit diesem
Eigenanteil. Entsprechend
der Einlagen erhalten
alle Gesellschafter dann
auch eine
Gewinnbeteiligung.
Quelle: volksfreund.de
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| DSL bald
doch ganz schnell? |
| 01.09.2010
- Wochenspiegel Cochem Internetbenutzer
sollen nicht länger an
der langen Leitung"
hängen
Schnelles Internet
für alle: Das gemeinsame
Vorhaben des Landkreises
Cochem-Zell mit den
Verbandsgemeinden Cochem,
Kaisersesch, Treis-Karden,
Ulmen und Zell, schnelle
Internetanschlüsse in
jeder Gemeinde zu
ermöglichen, wird
konkret. Schon bald
sollen den Haushalten und
Unternehmen Bandbreiten
von 50 Megabit pro
Sekunde angeboten werden.
KREIS. Bereits
mehrfach hatten sich die
hauptamtlichen
Bürgermeister und
Landrat Schnur mit diesem
Thema beschäftigt. Nun
haben sie einer
Ausbauplanung für die
Breitbandversorgung im
Landkreis Cochem-Zell
zugestimmt. Die Planung
wurde von der even:IT
GmbH" (eine
Tochtergesellschaft der
Firmainexio"ausSaarlouis)
erstellt. Die vorgelegte
Konzeption soll mit Hilfe
einer
Beteiligungsgesellschaft
mit inexio"
umgesetzt werden. Die
Firma habe, so die
Kreisverwaltung, in
Rheinland-Pfalz und dem
Saarland bereits mehrere
Landkreise mit schnellem
Internet versorgt. Das
Unternehmen habe zudem
Zugriff auf mehrere
wichtige
Breitbandverbindungstrassen
im Landkreis.
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Bis
zum Ende des Jahres soll
die
Beteiligungsgesellschaft,
an der sich auch weitere
private Investoren
beteiligen sollen,
handlungsfähig sein. Im
gleichen Zeitraum werden
die einzelnen
Ortsgemeinden
ausführlich informiert.
Noch im ersten Quartal
2011 können dann bereits
die ersten Arbeiten
ausgeführt werden. Ziel
ist es dabei, moderne
Glasfasertechnologie an
die Kabelverzweiger in
den einzelnen Orten
anzubringen. Durch diese
Technologie, mit
Bandbreiten bis zu 50
Mbit/sec., soll den
Endkunden ermöglicht
werden, alle modernen
Multimedia-Angebote zu
nutzen. Auch die
Versorgung für kleine
und mittlere Unternehmen
wäre dadurch deutlich
verbessert. Die
Kalkulation für den
Ausbau zeige, dass ein
Breitbandnetz aufgebaut
werden könne, das auch
für die beteiligten
Investoren eine
interessante Rendite
ausweist. Weitere
Informationen zur
Breitbandinitiative gibt
es bei der
Kompetenzstelle
Breitband" der
Kreisverwaltung Cochem-Zell,
Heiko Kreutz, Telefon 0
26 71 / 6 16 92 oder bei
der zuständigen
Verbandsgemeindeverwaltung.
Quelle: inexio.de
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| Schnelles
Internet kommt |
| Landkreis
Cochem-Zell und
Verbandsgemeinden
vollziehen wichtigen
Schritt in Sachen
Breitband-Ausbau Schnelle
und hochwertige Breitband-Internetzugänge
in jeder Ortsgemeinde:
Diesem Ziel ist der
Landkreis Cochem-Zell
gemeinsam mit den
Verbandsgemeinden Cochem,
Kaisersesch, Treis-Karden,
Ulmen und Zell nun einen
wichtigen Schritt näher
gekommen. Die even: IT
GmbH aus Saarlouis wird
bis Sommer eine komplette
Planung für den
zeitnahen Ausbau im
gesamten Landkreis
vorlegen. Das ist das
Ergebnis einer
entsprechenden
Ausschreibung.
Auf Basis eines
Kooperationsvertrags
arbeiten die
Verbandsgemeinden und der
Landkreis gemeinsam am
schnellstmöglichen
Breitband-Ausbau. Ziel
ist dabei, moderne
Glasfaser-Technologie in
jedem Ort bis zu den
Kabelverzweigern zu
transportieren. Denn
somit kommt bei den
Menschen in den Häusern
eine Breitband-Geschwindigkeit
von mindestens 16 Mbit/s
an. Dies bedeutet, dass
neben dem breitbandigen
Internetanschluss andere
modernen Anwendungen wie
Telefonie oder Fernsehen
verfügbar werden. Auch
Heimarbeitsplätze, bei
denen von zuhause aus im
Netzwerk der Firma
gearbeitet werden muss,
können künftig
problemlos ausgestattet
werden. Darüber hinaus
macht die Glasfaser-Technologie
einen weiteren Ausbau
für zukünftig noch
schnellere
Übertragungsraten, die
geplant sind, möglich.
Die Firma even: IT
GmbH hat bereits den
Planungsauftrag für den
Rhein-Hunsrück-Kreis
erhalten. Darüber hinaus
ist die
Muttergesellschaft inexio
GmbH bereits erfolgreich
beim Breitband-Ausbau in
den Landkreisen
Birkenfeld und Kusel
tätig gewesen. Das
Breitband-Projekt auf
Landkreisebene soll
später eine gemeinsame
Gesellschaft tragen,
finanzieren und betreiben,
in der sich sowohl die
Kommunen als auch die
Privatwirtschaft
engagieren können.
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Die
Ausschreibung hat gezeigt,
dass das Thema Breitband-Ausbau
zurecht ein
verbandsgemeindeübergreifendes
und somit kreisweites
Projekt ist. Auf diese
Weise geht der Ausbau
kostengünstiger voran
und die kleinen
Ortsgemeinden im Kreis
profitieren von den
größeren, weil sie
mitversorgt werden und
die Solidargemeinschaft
dies ermöglicht. Mit der
Firma even:IT plant nun
ein Unternehmen, das
weiß, wie man den
ländlichen Raum mit der
modernsten am Markt
verfügbaren Technologie
ausstattet,
erklärt Albert Jung,
Bürgermeister der
Verbandsgemeinde Treis-Karden. In
die Planung fließen
sämtliche vorliegenden
Baumaßnahmen aus den
Bereichen Verkehr,
Versorgungs- und
Energiewirtschaft ein.
Daher werden wir zügig
vorankommen. Darüber
hinaus profitieren unsere
Menschen nun davon, dass
wir mit even:IT GmbH eine
Firma mit der Planung
beauftragt haben, die
bereits in unmittelbarer
Nachbarschaft zu uns
aktiv ist. Die
flächendeckende
Versorgung mit Breitband-Internet
und das möglichst
bald - wird den Menschen
und der Wirtschaft im
Landkreis zugute
kommen,
unterstreicht Landrat
Manfred Schnur.
Quelle: Verbandsgemeindeverwaltung
Treis-Karden
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